Dissoziative Störung

Dissoziative Störungen beruhen psychologisch bei der erkrankten Person meist auf einem Erlebnis oder einer andauernden Situation, die diese Person am liebsten nicht wahrhaben will oder wollte: Die Themen, die mit dem Erlebnis verbunden sind, werden verdrängt, so dass sie für den/die Betroffene nicht mehr abrufbar sind, sie werden dissoziert.

 

Das kann dazu führen, dass gewisse Zeitabschnitte der Vergangenheit wie ausradiert erscheinen, dass gewisse Gefühle, die man zwar als solche erinnert, nicht mehr wahrgenommen werden können, dass einzelne Körperteile wie nicht zu einem gehörig erlebt werden, dass eigene Verhalten als wie durch eine andere Person gemacht erlebt werden oder auch dass man die eigene Umwelt nicht mehr als solche erkennt und wegläuft.

 

Die Therapie dissoziativer Störungen besteht darin, dass die dissozierten Anteile Schritt um Schritt  - wie bei einem Puzzle -  wieder in das eigene Wissen und Leben eingefügt werden. Wir nennen diesen Prozess Assozieren.


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