Panikattacken

Panikattacken, auch als Angstattacken bezeichnet, treten ohne erkennbaren Auslöser plötzlich, wie aus heiterem Himmel auf. Panikattacken werden daher von Betroffenen als besonders unangenehm beschrieben: Ausweichen ist unmöglich.

 

Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben dabei ein sog. vegetatives Syndrom: Kurz nacheinander treten verschiedene störende körperliche Wahrnehmungen auf wie z.B. ein aufsteigendes Unwohlsein, Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atemenge, innere Unruhe usw.

 

In der kognitiven Verhaltenstherapie wird bei uns wegen der Unplanbarkeit von Panikattacken das Analysieren und damit der Umgang mit Panikattacken ganz am Anfang erlernt, damit sich der Patient oder die Patientin diesen unangenehmsten Momenten nicht mehr hilflos ausgeliefert fühlt.

 

Von einer Panikkrankheit sprechen wir bereits dann, wenn innerhalb eines halben Jahres mehr als eine Panikattacke aufgetreten ist. Nicht selten werden Panikattacken von Betroffenen aber bis mehrmals täglich erlitten. Panikkrankheit und Platzangst sind häufig kombiniert anzutreffen.


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