Soziale Phobie

Patienten mit einer sozialen Phobie (auch als Sozialangst bezeichnet) erleben Angstreaktionen in Situationen, in denen sie glauben, sich blamieren zu können. Dies kann z.B. beim Sprechen vor Leuten, beim Knüpfen neuer Bekanntschaften oder in Diskussionen sein.

 

Auch bei dieser Angstkrankheit gilt, dass es einen Übergang von normal (dem Lampenfieber) zum zuviel (der sozialen Phobie) gibt. Wie jede Realangst ist auch das Lampenfieber eher hilfreich als schädlich: Musiker berichten, dass sie besser spielen, wenn sie zu Beginn des Auftritts Lampenfieber verspüren. Andererseits kann eine soziale Phobie sehr einschränkend für die zwischenmenschliche und berufliche Entwicklung des/der Betroffenen sein.

 

Im Unterschied zu den übrigen Angstkrankheiten, die meist in Einzeltherapien behandelt werden, können Patientinnen und Patienten mit sozialer Phobie oft in Gruppentherapie zusammengeführt werden: Dies bringt den Vorteil, dass bereits die Therapiestunde eine soziale Übungssituation darstellt.


www.alexammann.ch - Graffenriedstrasse 1, 3074 Muri b. Bern - Tel.: 031 951 53 53