gewohntes, selbstschädigendes Verhalten

Wir vereinfachen unser Leben durch Gewohnheiten, die sich über Jahre oder Jahrzehnte in unser Verhalten eingliedern. Einzelne dieser Verhalten können selbstschädigenden Charakter haben oder bekommen, was wir ja eigentlich nicht wollen, aber vielleicht erst dann merken, wenn es zu spät ist: wenn sich das selbstschädigende Verhalten bereits zur Gewohnheit entwickelt hat. Beispiele dafür sind:

 

  • Essstörungen
  • Glücksspielen, Kaufzwang, Internetsucht,
  • Sexsucht,
  • Substanzsucht (Tabakrauchen, Alkoholismus, Beruhigungs- oder Schlafmittelsucht etc.)

 

Therapieziel bei der Behandlung jedes gewohnten/suchtartigen, selbstschädigenden Verhaltens ist einerseits der dicke Schlussstrich unter dieses Verhalten zu ziehen und andererseits das Erlernen des Umgangs mit Rückfällen. Dann und wann kann es auch interessant sein, die Wurzeln (d.h. den Ursprung, die Geschichte) eines solchen Verhaltens aufzuspüren. In der kognitiven Verhaltenstherapie ist die Frage nach dem WIE ein Verhalten abläuft gegenüber der Frage nach dem WARUM eines Verhaltens meist wichtiger und trägt mehr zum Erreichen des Therapieerfolgs bei.