Schwerpunkte unserer Praxistätigkeit

Hausärztliche Tätigkeit

 

Der Wunsch, hausärztlich für meine Patienten tätig zu sein, war von Beginn meines Medizinstudiums an mein Berufswunsch. Ich bin überzeugt, dass eine kompetente Hausarztmedizin bester Garant für eine umfassende, koordinierte und erst noch kostengünstigere Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten ist. 

 

Es erfüllt mich mit Genugtuung, dass die Universität Bern im März 2009 das Berner Institut für Hausarztmedizin gegründet hat und dadurch die Lehre in Hausarztmedizin bereits im Medizinstudium tatkräftig unterstützt. Zusammen mit der Aktivität von Bundesrat Alain Berset, der bereits bisher die finanzielle Situation für Hausärzte und Hausärztinnen in kleinen Schritten verbesserte, erscheint es realistisch, dass künftig wieder mehr junge Ärzte und Ärztinnen sich dem interessanten, vielseitigen Gebiet der Hausarztmedizin zuwenden.

 

 

Psychosomatische Tätigkeit

 

Bereits durch meine Ausbildung zum Arzt und parallel dazu zum Psychologen war vorgezeichnet, dass ich mich auf die Krankheiten, die Körper und Seele gleichzeitig betreffen, die sogenannten psychosomatischen Krankheiten, besonders konzentrieren werde. Im Folgenden sollen fünf unserer Hauptarbeitsgebiete näher beschrieben werden, die sich aus meiner Arbeit und Fortbildung ergeben haben und dazu führten, dass ich schliesslich bis vor einigen Jahren teilzeitig als externer Oberarzt I der Psychiatrischen Universitätspoliklinik am Inselspital Bern gearbeitet habe:

 

Die Angstkrankheiten, die Belastungsstörungen, die Depressionen, die suchtartigen Verhalten und die psychosomatischen Krankheiten.

 

Meine primäre Psychotherapieausbildung ist eine systemische, d.h. der Mensch wird stets als Teil seines sozialen Systems (Paarbeziehung, Familie, Freundeskreis, berufliches Umfeld etc.) betrachtet. Seit 1975, als ich die ersten verhaltenstherapeutischen Techniken bei Dr. Jarg Bergold erlernt habe, arbeite ich grossteils kognitiv verhaltenstherapeutisch, wobei ich über die Jahre ältere und neuste Techniken in meine therapeutische Tätigkeit einbauen durfte, die mir als Tools (Werkzeuge) dienen: wie z.B. Hypnotherapie, achtsamkeitsbasierte Interventionen und Techniken der Selbstbeobachtung und Veränderung (ACT).